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Pendler­pauschale-Rechner 2026

Wie viel du für deinen Arbeitsweg absetzen kannst – und wie viel Steuern du dadurch wirklich sparst.

Rechtsstand 2026 · Daten geprüft am 05.10.2026

Deine Angaben

km

Kürzeste Straßenverbindung von deiner Wohnung zur Arbeit, nur eine Strecke. Es zählen volle Kilometer.

Tage

Alle Tage, an denen du gearbeitet hast, auch im Homeoffice. 220 Tage entsprechen einer 5-Tage-Woche nach Abzug von Urlaub, Feiertagen und einigen Krankheitstagen.

Tage

Tage, an denen du nur zu Hause gearbeitet hast. Sie bringen 6 € pro Tag, zählen aber nicht als Fahrtage. Leer lassen: keine.

Wie fährst du zur Arbeit?

Eigenes oder dir überlassenes Auto, auch ein Firmenwagen: Die Pauschale hat keine Obergrenze.

Wovon gehst du bei deinem Einkommen aus?
€

Wir schätzen daraus dein zu versteuerndes Einkommen.

Wichtig für die Kirchensteuer.

Weitere AngabenKinder, andere Werbungskosten, Jobticket, Kosten für Bus und Bahn
Kinder

Wirkt sich auf Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer aus. Leer lassen: keine Kinder.

€

Arbeitsmittel, Fortbildung, Bewerbungen, Kontoführung. Sie zählen mit den Fahrtkosten zusammen.

€

Steht auf deiner Lohnsteuerbescheinigung. Es mindert die Entfernungspauschale.

Nur dann darfst du die Homeoffice-Pauschale auch an Tagen ansetzen, an denen du ins Büro fährst. Homeoffice-Tage verringern dann nicht die Fahrtage.

Dein Ergebnis

2026 · 25 km · 220 Fahrtage

Deine Steuerersparnis

255,00 Euro

im Jahr

21,25 € im Monat

Deine Fahrtkosten senken deine Steuer um voraussichtlich 255,00 € im Jahr. Dafür gibst du sie in deiner Steuererklärung an.

Deine Werbungskosten im Jahr
Entfernungs­pauschale25 km × 0,38 € × 220 Tage2.090,00 €
Homeoffice-Pauschale0,00 €
Werbungs­kosten gesamt2.090,00 €
Arbeitnehmer-Pauschbetragbekommst du ohnehin−1.230,00 €
Senkt dein zu versteuerndes Einkommen um860,00 €
Steuer ohne Werbungs­kosten
5.577,00 €
Steuer mit Werbungs­kosten
5.322,00 €

Erst ab 1.230 € Werbungskosten bringt die Pauschale etwas, denn so viel zieht das Finanzamt jedem Arbeitnehmer ohne Nachweis ab. Mit 220 Fahrtagen ist das ab 15 km der Fall.

Nicht bis zur Steuererklärung warten: Du kannst beim Finanzamt einen Freibetrag von 860,00 € eintragen lassen (Antrag bis 30. November). Dann zahlst du schon jeden Monat weniger Lohnsteuer, musst aber eine Steuererklärung abgeben.

Steuer mit und ohne Werbungskosten nach § 32a EStG 2026, einschließlich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Das zu versteuernde Einkommen ist aus deinem Bruttogehalt geschätzt.

Nächster Schritt

So wird gerechnet

Die Pendlerpauschale (offiziell Entfernungspauschale) senkt nicht direkt deine Steuer, sondern dein zu versteuerndes Einkommen. Wie viel Steuer du dadurch sparst, hängt von deinem Steuersatz ab und davon, ob du über den Arbeitnehmer-Pauschbetrag kommst.

  1. 1

    Entfernungspauschale

    Für jeden Tag, an dem du zur Arbeit fährst, zählen 38 Cent pro Kilometer der einfachen Strecke, ab dem ersten Kilometer. Ohne Auto ist sie auf 4.500 € im Jahr begrenzt.
  2. 2

    Homeoffice-Pauschale

    Für Tage, an denen du nur zu Hause arbeitest, gibt es 6 € pro Tag, höchstens 1.260 € im Jahr. Ein Tag zählt entweder als Fahrtag oder als Homeoffice-Tag, nicht als beides.
  3. 3

    Arbeitnehmer-Pauschbetrag abziehen

    1.230 € Werbungskosten zieht das Finanzamt jedem Arbeitnehmer ohnehin ab. Nur was deine Werbungskosten darüber hinaus ausmachen, senkt deine Steuer zusätzlich.
  4. 4

    Steuer zweimal berechnen

    Wir berechnen deine Einkommensteuer, den Soli und die Kirchensteuer einmal ohne und einmal mit deinen Fahrtkosten. Der Unterschied ist deine echte Ersparnis. Bei Bruttogehalt schätzen wir das zu versteuernde Einkommen wie im Einkommensteuerrechner.

Ersparnis = Steuer ohne Fahrtkosten − Steuer mit Fahrtkosten, wobei nur Werbungskosten über 1.230 € zählen

Annahmen und Grenzen

  • Gerechnet wird für 2026. Bei Angabe des Bruttogehalts schätzen wir das zu versteuernde Einkommen für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer.
  • Andere Abzüge wie Spenden, Handwerkerleistungen oder Unterhalt bleiben gleich und sind nicht berücksichtigt.
  • Wer an einem Tag teils mit dem Auto, teils mit Bus und Bahn fährt, kann Teilstrecken unterschiedlich behandeln. Das ist hier nicht abgebildet.
  • Sonderregeln für Menschen mit Behinderung (tatsächliche Kosten statt Pauschale) und für mehrere Arbeitsstätten sind nicht berücksichtigt.
  • Die Mobilitätsprämie prüfen wir grob: Sie gibt es erst ab dem 21. Kilometer und nur, wenn dein zu versteuerndes Einkommen unter dem Grundfreibetrag liegt.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Pendlerpauschale 2026?

38 Cent pro Kilometer der einfachen Strecke und Arbeitstag, ab dem ersten Kilometer. Früher galt der höhere Satz erst ab dem 21. Kilometer. Die Regel gilt jetzt ohne zeitliche Begrenzung.

Ab wie vielen Kilometern lohnt sich die Pendlerpauschale?

Sie wirkt erst, wenn deine Werbungskosten über dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € liegen. Bei 220 Fahrtagen und ohne andere Werbungskosten ist das ab 15 km der Fall. Mit Homeoffice-Tagen oder Arbeitsmitteln schon früher.

Wie viel Steuer spare ich bei 25 km?

Bei 220 Fahrtagen mit dem Auto beträgt die Pauschale 2.090,00 €. Bei einem Bruttogehalt von 45.000 € im Jahr, ledig und ohne Kirchensteuer, senkt sie deine Steuer um voraussichtlich 255,00 €. Das ist weniger als die Pauschale, denn ein Teil ist schon durch den Arbeitnehmer-Pauschbetrag abgedeckt, und gespart wird nur dein Steuersatz darauf.

Kann ich Homeoffice und Pendlerpauschale kombinieren?

Ja, aber nicht für denselben Tag. Für Bürotage gibt es die Entfernungspauschale, für reine Homeoffice-Tage 6 € pro Tag, höchstens 1.260 € im Jahr. Nur wer dauerhaft keinen anderen Arbeitsplatz hat, darf beides am selben Tag ansetzen.

Gilt die Pendlerpauschale auch für Bahn und Fahrrad?

Ja, sie hängt nur von der Entfernung ab, nicht vom Verkehrsmittel. Ohne Auto gilt aber eine Obergrenze von 4.500 € im Jahr. Sind deine Bahntickets teurer als die Pauschale, kannst du die tatsächlichen Kosten ansetzen. Ein steuerfreies Jobticket mindert die Pauschale.

Quellen

Alle Ergebnisse sind unverbindlich und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Wie wir rechnen und prüfen, steht auf So rechnen wir.